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Kaunas Interwar Architecture

Bauen in Litauen 1920-1940

17. Mai bis 11. Juni 2016
Montag bis Donnerstag 12 bis 16 Uhr


Vytautas Landsbergis, Forschungs-
laboratorium der TU Kaunas (1932-36)
(c) Gintaras Česonis

Die Ausstellung umfasst 64 Schautafeln zur Entwicklung der architektonischen Moderne in Kaunas 1919-1940. Die Entstehung der modernen Bauten in Kaunas steht in unmittelbarer Verbindung mit einem herausragenden historischen Ereignis: Mit der Herausbildung von Kaunas als provisorischer Hauptstadt Litauens erhielt die Stadt in gerade einmal zwanzig Jahren ein ganz neues Gesicht. Die Gebäude und Anlagen im Stil der Moderne vervollständigten die noch aus der Zarenzeit stammende städtebauliche Struktur, die Fläche der Stadt wuchs auf das Siebenfache, mehr als 10.000 Objekte entstanden in dieser Zeit. Ungeachtet der hier und da eingestreuten Bauten aus der Zaren-, der Sowjet- und der Jetztzeit ist die moderne Architektur der Zwischenkriegszeit auch heute maßgeblich für die urbane Identität von Kaunas und sorgt für den historischen und formalen Wiedererkennungswert.

Kaunas verlieh den allgemeinen Ideen der architektonischen Moderne eine eigene Ausprägung und bereicherte sie um volkstümliche Elemente. Daher ist diese Architektur auch unter dem Gesichtspunkt einer Regionalisierung des Modern Movement von besonderem Interesse; Form und Inhalt stehen dem Regionalismus eines Frank Lloyd Wright oder Alvar Aalto näher als den ästhetisierten Kanons der Bauhaus-Bewegung.

Eröffnung:
Donnerstag, 11. Mai 2016 um 19 Uhr
(Straße des 17. Juni 152, Untergeschoss Flachbau)

Es sprechen:
Hans-Dieter Nägelke
S.E. Deividas Matulionis, Botschafter der Republik Litauen
Gintaras Balčytis, Architekt und Kurator
Jolita Kančienė, Architekturhistorikerin
Philipp Meuser, DOM Publishers

Ausstellungsdauer:
17.5-11.6.2016
Mo–Do 12–16 Uhr und nach Vereinbarung