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REM - Ein Film von Tomas Koolhaas

Deutschlandpremiere im Filmkunst 66, Bleibtreustraße 12

Mittwoch, 18. Juli 2018 um 20 Uhr

Filmstill aus REM © Tomas Koolhaas

Der Regisseur Tomas Koolhaas hat einen Dokumentarfilm über seinen Vater, den prominenten Architekten und Pritzker-Preisträger Rem Koolhaas gedreht. Der Film thematisiert Architektur als menschlichen Erfahrungsraum und nimmt sowohl die Perspektive derjenigen ein, die Architektur schaffen, als auch derjenigen, die in ihr leben oder arbeiten. Auch kritische Themen spart er nicht aus, wenn er den Fokus auf die Bereitschaft seines Vaters richtet, für autoritäre Regime wie China oder Katar zu arbeiten. Mit seinem Filmprojekt hat Tomas Koolhaas das Ziel verfolgt, eine neue Form der Architekturvermittlung zu schaffen. Anstatt Architektur als lebloses Objekt von außen zu betrachten und mit starren Bildern zu repräsentieren, soll das Publikum »einen seltenen Einblick in die Realität des verborgenen inneren Lebens von Gebäuden gewinnen«.

Die Deutschlandpremiere des Dokumentarfilms »REM« wird vom UAA Ungers Archiv für Architekturwissenschaft in Kooperation mit der Gesellschaft für Moderne Kunst am Museum Ludwig, der Kino Gesellschaft Köln, dem Architekturmuseum der TU Berlin und dem Architekturmuseum der TU München veranstaltet. Die Filmvorführungen finden jeweils in Verbindung mit einem Podiumsgespräch mit dem Regisseur Tomas Koolhaas statt, das in Köln von Christoph Grafe, in Berlin von Hans-Dieter Nägelke und in München von Andres Lepik geführt wird. Die Kölner Erstaufführung wird im Filmforum im Museum Ludwig im Rahmen der Kölner Kino Nächte 2018 gezeigt. Im Anschluss ist der Film im filmkunst66 in Berlin sowie im Auditorium der Pinakothek der Moderne zu sehen.

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filmkunst 66 (Bleibtreustr. 12)